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Lufthansa umwirbt angeschlagene Alitalia

Eine Reise von Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber nach Rom hat neue Spekulationen über einen Einstieg der deutschen Fluggesellschaft bei Alitalia ausgelöst.

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Mayrhuber habe in Gesprächen mit Regierung und Gewerkschaften Interesse an Alitalia bekundet, erklärte der Chef der Gewerkschaft UIL, Luigi Angeletti. Eine Lufthansa-Sprecherin wollte sich zum Inhalt der Gespräche nicht äussern, sagte aber der Nachrichtenagentur ANSA zufolge, ihr Unternehmen verfolge die Situation genau. «Der italienische Markt bleibt weiter wichtig und interessant für uns», sagte sie.

Als weiterer möglicher Partner für Alitalia wird auch immer wieder Air France-KLM genannt. Die Überlebenschancen der italienischen Traditionsfluglinie waren am Donnerstag wieder etwas gestiegen, nachdem die grössten Gewerkschaften ihren Widerstand gegen einen Rettungsplan möglicher Investoren aufgegeben und die Flugbehörde das angedrohte Startverbot vorerst ausgesetzt hatte.

Piloten stellen sich quer

Heute stimmte auch die Gewerkschaft der Flugbegleiter dem Rettungsplan zu. Dagegen sperren sich noch immer die Pilotengewerkschaft und andere Gruppen gegen den Sanierungsplan der Investorengruppe um den Piaggio-Chef Roberto Colaninno, der unter anderem die Streichung von Stellen und Flugrouten vorsieht.

(AP)

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