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Keine höheren Preise für Bahn und Bus

Der öffentliche Verkehr verzichtet dieses Jahr auf einen Preisaufschlag bei den Billetten.

Der Verband fordert unter anderem eine bessere Auslastung der Nebenverkehrszeiten: Gedränge zur Stosszeit am Bahnhof Winterthur. (15. Dezember 2014)
Der Verband fordert unter anderem eine bessere Auslastung der Nebenverkehrszeiten: Gedränge zur Stosszeit am Bahnhof Winterthur. (15. Dezember 2014)
Markus Läng, Keystone

Das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr wird zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres nicht teurer: Die Branche des öffentlichen Verkehrs habe beschlossen, auf Preiserhöhungen zu verzichten, teilte der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) mit. Die Transportunternehmen fürchten, dass die Kunden ansonsten auf das Auto umsteigen könnten. «In Anbetracht der Frankenstärke und der tiefen Benzinpreise würde der öffentliche Verkehr mit einer neuerlichen Preiserhöhung Kunden übermässig belasten und seine eigene Wettbewerbsfähigkeit gefährden», schreibt der Verband, dessen grösstes Mitglied die SBB sind.

Zu Preiserhöhungen dürfte es allerdings im nächsten Jahr kommen. Dies, weil der Bund die Bahnunternehmen für die Benutzung der Gleise und Infrastrukturanlagen ab 2017 stärker zur Kasse bitten will. In einem öffentlichen Brief hatte der Verband Verkehrsministerin Doris Leuthard ersucht, den Aufschlag um ein oder zwei Jahre aufzuschieben. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) erteilte dem Vorschlag aber vor kurzem eine Absage und hielt an der Tariferhöhung per 2017 fest.

Beschliesse der Bundesrat wie geplant eine weitere Trassenpreiserhöhung, würden daraus per Dezember 2016 Preiserhöhungen resultieren, schreibt der VöV. Der öffentliche Verkehr werde jedoch versuchen, diese Preiserhöhungen so moderat wie möglich zu halten. Er fordert von den Transportunternehmen unter anderem eine bessere Auslastung der Nebenverkehrszeiten und neue Abo-Formen.

SDA/thu

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