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HSBC streicht 260 Stellen in der Schweiz

Das entspricht rund einem Fünftel der HSBC-Stellen in der Schweiz. Grund ist die Einführung einer neuen Informatik-Plattform.

Stellenabbau: Sicherheitspersonal im Eingang in Genf. (18. Februar 2015)
Stellenabbau: Sicherheitspersonal im Eingang in Genf. (18. Februar 2015)
Keystone

HSBC Private Bank (Suisse) plant einen grösseren Stellenabbau in Genf. Bis 2017 sollen rund 260 Arbeitsplätze wegfallen. Davon betroffen ist vor allem der Back-Office-Bereich, wie HSBC mitteilte.

Der Arbeitsplatzabbau wird hauptsächlich mit der Einführung einer neuen Informatik-Plattform in diesem Jahr begründet, die Effizienzsteigerungen ermöglichen soll. Gleichzeitig bekennt sich die Bank in einer Medienmitteilung zum Standort Schweiz sowohl für die Privatbank-Aktivitäten als auch als wichtiger Markt für die gesamte Gruppe.

Investition von 200 Millionen Franken

In der Mitteilung werden zudem Angaben in den Medien zum Stellenabbau bestätigt. Die Investitionen von 200 Millionen Franken in die neue Informatik-Plattform und die kürzlich erfolgte Renovation der Räumlichkeiten am Quai des Berges in Genf will die Bank denn auch als Bekenntnis zu dem Standort verstanden haben.

Im Back-Office-Bereich sollen im Detail 210 Stellen abgebaut werden, der Bereich soll allerdings in Genf verbleiben. Zu den weiteren Abbauplänen werden keine Angaben gemacht. Gespräche mit Mitarbeitern würden bis Mitte Mai stattfinden. HSBC beschäftigt in der Schweiz rund 1'350 Mitarbeiter.

SDA/rar

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