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«Hören Sie auf mit der Klage vom Dichtestress»

Zu volle Züge, für SBB-Chef Andreas Meyer ist das nur ein Randphänomen. Mit Gratis-Kaffee will er trotzdem Gegensteuer geben.

«Wir werden den Kunden noch besser beraten, wann und wo er einen freien Sitzplatz findet»: Andreas Meyer. (25. März 2014)
«Wir werden den Kunden noch besser beraten, wann und wo er einen freien Sitzplatz findet»: Andreas Meyer. (25. März 2014)
Keystone

SBB-Chef Andreas Meyer mokiert sich über den Frust der Pendler. «Ach, hören Sie doch auf mit der Klage über Dichtestress in den Zügen», sagt er im Interview mit der «NZZ am Sonntag». «Nicht einmal zwei Hände voll übermässig ausgelasteten Linien» gebe es im Fernverkehr in der Schweiz. Viele Kunden wähnten sich schon in einem vollen Zug, wenn zwei Personen ein Viererabteil besetzten.

Trotzdem bereitet den SBB die hohe Auslastung zu Spitzenzeiten Probleme. Wenn diese immer weiterwachse, dann werde das weiterhin überproportionale Preiserhöhungen zur Folge haben, so Meyer.

Als Gegenmassnahme wollen die SBB die Kunden «noch besser beraten, wann und wo sie einen freien Sitzplatz finden». Meyer denkt auch über zusätzliche Anreize für die Nutzung der Züge ausserhalb der Spitzenzeiten nach. Als Beispiel nannte er Gratis-Kaffee oder Gutscheine. Er forderte aber auch die Arbeitgeber dazu auf, flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen.

SDA/ldc

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