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Gewinn von Starrag bricht ein

Der St. Galler Maschinenbauer Starrag litt im vergangenen Geschäftsjahr unter dem starken Franken und nicht abgesicherten Europositionen.

Aktionäre sollen 1.20 Franken Dividende erhalten: Starrag im Rorschacherberg. (Archivbild)
Aktionäre sollen 1.20 Franken Dividende erhalten: Starrag im Rorschacherberg. (Archivbild)
Ennio Leanza, Keystone

Beim St. Galler Maschinenbauer Starrag ist der Reingewinn im Geschäftsjahr 2015 um 34 Prozent eingebrochen. Unter dem Strich blieben noch 9,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Im Vorjahr hatte Starrag noch 14,4 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet. Der Umsatz sank um 7,5 Prozent auf noch 364 Millionen Franken. Währungsbereinigt lag er allerdings mit -0,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres, wie es in der Mitteilung heisst.

18 Prozent weniger Aufträge

Der Reingewinn sei unter anderem durch die Neubewertung von nicht abgesicherten Europositionen um 1,4 Millionen Franken belastet worden. Vor allem wegen geringerer Auslastung durch einen zögerlichen Auftragseingang lag auch das Betriebsergebnis (Ebit) mit 14,7 Millionen Franken 23,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit ergab sich eine EBIT-Marge von 4 Prozent.

Der Auftragseingang reduzierte sich um 18 Prozent auf 333 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen belief sich die Abnahme auf noch 11 Prozent. In der regionalen Struktur des Auftragseingangs hätten sich nur geringfügige Verschiebungen ergeben, schreibt Starrag. Europa habe sich im Vergleich zu Asien und Nordamerika besser behauptet.

Starrag blickt optimistisch in die Zukunft

Der Auftragsbestand ging um 17,3 Prozent auf 238 Millionen Franken zurück. Er sichert die Grundauslastung über drei Quartale.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 23. April eine Dividende von 1.20 Franken pro Aktie vor. Was den Ausblick angeht, rechnet die Geschäftsleitung mit einem Auftragseingang in lokalen Währungen, der den Vorjahreswert übertreffen sollte. Da 2016 keine weiteren Neubewertungen nicht abgesicherter Europositionen anfallen, sollte auch der Reingewinn den Vorjahreswert übertreffen.

(SDA)

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