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Für Warren Buffett ist es ein Jahr zum Vergessen

Der US-Investmentguru liegt 2015 im Minus. Ausgerechnet einer der wenigen Tech-Konzerne, an denen er namhaft beteiligt ist, bereitet ihm das grösste Kopfzerbrechen.

Robert Mayer
Seit 50 Jahren Lenker und Denker bei Berkshire Hathaway und erst zum elften Mal mit einer negativen Jahresbilanz – Warren Buffett.
Seit 50 Jahren Lenker und Denker bei Berkshire Hathaway und erst zum elften Mal mit einer negativen Jahresbilanz – Warren Buffett.
Nati Harnik, Keystone

Warren Buffetts 50. Jahr an der Spitze seines Konglomerats Berkshire Hathaway ist aus Anlegersicht nicht von Erfolg gekrönt. Ganz im Gegenteil: Die Berkshire-Aktien haben im bisherigen Jahresverlauf um die 11 Prozent an Wert eingebüsst; gleichzeitig konnte der wichtigste Börsenindex in den USA, der S&P 500, um rund 1 Prozent zulegen. Für Buffett – den seine Anhänger als «Orakel von Omaha» (dem Sitz von Berkshire im US-Bundesstaat Nebraska) preisen – ist dies der grösste Performance-Rückstand seit 2009, als die Aktienmärkte ab dem Frühjahr zu einer Aufholjagd nach dem vorausgegangenen freien Fall im Zuge der Finanzkrise ansetzten. Im Krisenjahr 2008 waren die Berkshire-Papiere um 32 Prozent eingebrochen – der S&P 500 hatte aber noch mehr, nämlich 38,5 Prozent, nachgegeben. Seit 1965, als der US-Investor Berkshire – damals ein serbelndes Textilunternehmen – übernahm, ist es erst das elfte Jahr mit einem negativen Kursverlauf.

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