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Ermotti will nicht aufs Geschäft mit reichen Amerikanern verzichten

Trotz schwerwiegender Probleme mit den US-Behörden: Die Schweizer Grossbank UBS hält an ihrer Vermögensverwaltung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten fest.

«Steht nicht zum Verkauf»: Der interimistische UBS-Chef Sergio Ermotti beruhigt US-Mitarbeiter.
«Steht nicht zum Verkauf»: Der interimistische UBS-Chef Sergio Ermotti beruhigt US-Mitarbeiter.
Keystone

«Noch einmal: Dieses Geschäft steht nicht zum Verkauf», teilten der Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger und UBS-Übergangschef Sergio Ermotti gestern in einer internen Notiz an die amerikanischen Mitarbeiter mit.

Zugleich stellten sie sich hinter den Chef der Sparte, Robert McCann. «UBS hält an der weiteren Entwicklung ihres Franchisegeschäfts in diesem wichtigen Vermögensverwaltungsmarkt unter (McCanns) Führung fest.»

Der Betrugsskandal in London hatte UBS-Konzernchef Oswald Grübel am Wochenende zum Rücktritt bewogen. Er übernahm damit die Verantwortung für das 2,3-Milliarden-Debakel. Nun will die Grossbank vor allem das Investmentbanking umbauen. Über eine Trennung von der US-Sparte wurde bereits häufiger spekuliert.

SDA/rub

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