Zum Hauptinhalt springen

Erdrückend viele Beweise

Der UBS droht in Frankreich ein Verfahren wegen systematischer Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Plötzlich scheinen sich die französischen Justizbehörden zu beeilen.

Die UBS wird in Frankreich einiges an Erklärungen zu liefern haben – sonst droht eine Anklage. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)
Die UBS wird in Frankreich einiges an Erklärungen zu liefern haben – sonst droht eine Anklage. Foto: Gianluca Colla (Bloomberg)

Der Wust von belastendem Material wächst, immer mehr Leute reden: Es wird ungemütlich für UBS France, die Tochtergesellschaft der Grossbank. Man wirft ihr vor, während vieler Jahre und mithilfe des Mutterhauses im ganz grossen Stil Geld vermögender Franzosen am Fiskus vorbei in die Schweiz geschafft und heimlich verbucht zu haben. Die Rede ist von einem «massiven System». Es ist eine heikle Geschichte, die stark an den Fall des US-amerikanischen Whistleblowers Bradley Birkenfeld erinnert und die UBS ebenfalls teuer zu stehen kommen könnte. In Frankreich wird nur noch darüber spekuliert, wie viele Wochen es wohl noch dauern wird, bis die Pariser Untersuchungsrichter unter der Leitung von Finanzermittler Guillaume Daïeff ein formales Ermittlungsverfahren gegen die Bank eröffnen. Es scheint zusehends unausweichlich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.