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«Eine Kündigung der Bilateralen I wäre eine Katastrophe»

An der Innotrans, der weltweit wichtigsten Eisenbahnmesse in Berlin, präsentierte sich das Stadler Rail vergangene Woche mit einem riesigen Stand. Stadler-Chef Peter Spuhler über Frauen, die bilateralen Verträge und Russland.

Stadler Rail gehört zu den sechs global wichtigsten Anbietern von Schienenfahrzeugen und beschäftigt gegen 6500 Mitarbeiter.
Stadler Rail gehört zu den sechs global wichtigsten Anbietern von Schienenfahrzeugen und beschäftigt gegen 6500 Mitarbeiter.
Keystone

Herr Spuhler, hier in Berlin treffen Sie wichtige Leute und ziehen neue Aufträge an Land. Könnte der drohende Fachkräftemangel in der Schweiz den Erfolg von Stadler Rail dämpfen?Peter Spuhler: Der Fachkräftemangel ist kein neues Phänomen. In bestimmten Berufsgattungen hatten wir in Randregionen wie dem Thurgau und St.Gallen schon immer Mühe, genügend Leute zu finden. An unserem Hauptsitz in Bussnang etwa würde ich sofort zehn, zwanzig Ingenieure einstellen. Es gab auch eine Phase, wo es sehr schwierig war, die offenen Stellen für Aluminiumschweisser zu besetzen. Dank der Personenfreizügigkeit konnten wir dann die nötigen Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren.

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