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«Diese Manager sehen, wie Ehen von Kollegen auseinanderbrechen»

Bei ABB gehen gleich zwei Manager nach kurzer Zeit – und aus persönlichen Gründen. Andere CEOs tun es ihnen gleich. Ein neuer Trend in den Teppichetagen? Dazu Headhunter Thomas Biland.

Die Stabsübergabe findet nach immer kürzerer Amtszeit statt: Ein Manager tritt ab, ein anderer an – dazu symbolisch ein Shakehands an der Generalversammlung.
Die Stabsübergabe findet nach immer kürzerer Amtszeit statt: Ein Manager tritt ab, ein anderer an – dazu symbolisch ein Shakehands an der Generalversammlung.
Keystone
Tritt aus familiären Gründen nach nur fünf Jahren von der Spitze der ABB ab: Joe Hogan. (14. Februar 2013)
Tritt aus familiären Gründen nach nur fünf Jahren von der Spitze der ABB ab: Joe Hogan. (14. Februar 2013)
Keystone
Gab erst jüngst seinen Rücktritt vom Shell-Chefposten bekannt – auch bei ihm soll die Familie eine Rolle spielen: Der Schweizer Peter Voser. (Archiv, 31. Januar 2013)
Gab erst jüngst seinen Rücktritt vom Shell-Chefposten bekannt – auch bei ihm soll die Familie eine Rolle spielen: Der Schweizer Peter Voser. (Archiv, 31. Januar 2013)
Keystone
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Herr Biland, nach dem CEO geht bei ABB auch der Forschungschef. Ersterer nach fünf Jahren, der andere nach nur einem Jahr. Was sagen Sie dazu? Beide haben familiäre Gründe angegeben. Das muss man so zur Kenntnis nehmen. Aber zwei so gewichtige Abgänge sind natürlich für das Unternehmen nicht gut – zumal nach so kurzer Zeit. Energie, Zeit und Know-how gehen dabei für das Unternehmen verloren. Und ganz schlecht sieht das – zumindest im Fall des Forschungschefs, der nach einem Jahr quittierte – auch im Lebenslauf des betroffenen Managers aus.

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