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«Die Zeit»: Ackermann flirtet mit der UBS

Die UBS möchte Joe Ackermann zum Präsidenten ihres Verwaltungsrats machen, berichtet die deutsche Wochenzeitung. Der Deutsche-Bank-Chef sei interessiert. Die Grossbank dementiert jedoch.

«Falls ein schriftliches Angebot der UBS kommt, werde ich es ernsthaft prüfen»: Joe Ackermann.
«Falls ein schriftliches Angebot der UBS kommt, werde ich es ernsthaft prüfen»: Joe Ackermann.
Keystone

Seit 2002 steht Joe Ackermann an der Spitze der Deutschen Bank. Seit einiger Zeit hagelt es jedoch Kritik am Schweizer: Die Regierung in Berlin kritisierte scharf, dass Ackermann keine Staatshilfen für die grösste deutsche Bank entgegen nehmen wollte. Und auch sein Verzicht auf den Bonus wurde als Heuchelei gewertet. Die Schelte könnte bald ein Ende haben: Wie die Wochenzeitung «Die Zeit» schreibt, will die UBS den Chef der grössten Bank Deutschlands in den Verwaltungsrat holen – als Präsident. Er selbst ist laut «Zeit» einem Wechsel nicht abgeneigt. «Falls ein schriftliches Angebot der UBS kommt, werde ich es ernsthaft prüfen», soll Ackermann im kleinen Kreis gesagt haben.

Bei der UBS will man davon nichts wissen. «Wir wollen keine Gerüchte kommentieren», so die Stellungnahme in der «Zeit». Und auch die Deutsche Bank dementiert. Hintergrund der Personalie sei das Bestreben des Verwaltungsrats, Präsident Peter Kurer sowie den UBS-Chef Marcel Rohner abzulösen.

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