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«Die Japaner sind sich Finanzskandale gewohnt»

Für die UBS ist die reiche Kundschaft in Asien wichtiger Wachstumstreiber. Läuft diese nun im Zuge der Libor-Affäre, die in Japan weite Kreise zog, der Bank davon?

Ein Finanzsystem mit eigenen Regeln: Bankenviertel in Tokio.
Ein Finanzsystem mit eigenen Regeln: Bankenviertel in Tokio.
Reuters
Die Japaner lassen sich nicht so schnell erschüttern: Warten in Tokio vor einer Kursanzeigetafel einer Bank.
Die Japaner lassen sich nicht so schnell erschüttern: Warten in Tokio vor einer Kursanzeigetafel einer Bank.
Keystone
In den USA machte das Department of Justice Druck auf die UBS, damit dessen Tochter in Japan ein Schuldeingeständnis macht: UBS-Sitz in New York.
In den USA machte das Department of Justice Druck auf die UBS, damit dessen Tochter in Japan ein Schuldeingeständnis macht: UBS-Sitz in New York.
Keystone
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In Japan könnten die Aufsichtsbehörden bei einem Schuldeingeständnis in der Libor-Affäre der UBS die Lizenz entziehen, hiess es in den letzten Tagen in verschiedenen Medien. Ein Schuldeingeständnis der Bank zum Geschäft in Japan gibt es nun, nachdem das amerikanische Justizdepartement (DOJ) entsprechend Druck gemacht hatte. Allerdings hat man mit dem DOJ gleichzeitig ein sogenanntes Non-Prosecution Agreement (eine Nichtanklage-Vereinbarung) getroffen, das für die UBS und «sämtliche ihrer Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen» gelte. Eine Ausnahme gilt für die japanische Tochtergesellschaft UBS Securities Japan. Dort ist die Bank noch nicht aus dem Schneider.

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