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«Die Firmen sind nicht gewillt, die Kosten zu tragen»

Der Fabrikeinsturz in Bangladesh ist eine Tragödie, die sich abzeichnete, sagt Christa Luginbühl von der Erklärung von Bern. Sie erklärt aber auch, wieso es schlimm wäre, wenn nicht mehr in Bangladesh produziert würde.

Hier starben 1129 Menschen: Überreste der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesh. (13. Juni 2013)
Hier starben 1129 Menschen: Überreste der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesh. (13. Juni 2013)
Keystone
Tausende starben, sie hatte Glück: Die 19-jährige Näherin Reshma Begum überlebte. (13. Mai 2013)
Tausende starben, sie hatte Glück: Die 19-jährige Näherin Reshma Begum überlebte. (13. Mai 2013)
AP
Steht unter Schock: Eine Frau telefoniert mit ihren Angehörigen. (24. April 2013)
Steht unter Schock: Eine Frau telefoniert mit ihren Angehörigen. (24. April 2013)
Keystone
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Bei einem Einsturz eines Gebäudes in Bangladesh kamen mindestens 348 Menschen ums Leben. Was weiss man derzeit über die Textilfabriken, die in dem Haus ansässig waren? Gemäss ersten Informationen waren fünf Fabriken in dem Gebäude ansässig. Es sind grosse Textilfirmen, die viele Leute beschäftigten und für den Export produzierten. Wir sind derzeit daran, zusammenzutragen, wer zu deren Einkäufern gehörte. Die bekanntesten davon in der Schweiz sind Mango und Benetton. Mango sagte allerdings in einer ersten Stellungnahme, die Firma habe dort nur eine Testserie geplant und wolle nicht regelmässig produzieren. Es ist für die Marken nicht immer klar, wo produziert wird.

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