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«Die deutsche Wirtschaft wird stark voranpreschen»

Was bedeutet der deutsche Koalitionsvertrag wirtschaftspolitisch für die Schweiz? Das neue Regierungsprogramm sei für hiesige Exporteure eine beruhigende Nachricht, sagt UBS-Chefökonom Andreas Höfert.

Und wieder regiert Schwarz-Rot: Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer posieren nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages. (27. November 2013)
Und wieder regiert Schwarz-Rot: Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer posieren nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages. (27. November 2013)
Keystone
Nach 17 Stunden stand ihre Koalition: Kanzlerin Merkel bei ihrer Ankunft im Hauptquartier der SPD. (26. November 2013)
Nach 17 Stunden stand ihre Koalition: Kanzlerin Merkel bei ihrer Ankunft im Hauptquartier der SPD. (26. November 2013)
Keystone
Könnte seinen Job behalten: CSU-Transportminister Peter Ramsauer. (26. November 2013)
Könnte seinen Job behalten: CSU-Transportminister Peter Ramsauer. (26. November 2013)
AFP
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Deutschland ist und bleibt das wirtschaftlich dominante Land in der Eurozone. Wird der Koalitionsvertrag dieser Rolle Deutschlands gerecht? Ich habe da so meine Zweifel. Der Koalitionsvertrag ist für meinen Geschmack allzu stark auf Deutschland ausgerichtet und nimmt kaum Bezug auf die Eurozone und ihre Probleme. Hierzu finde ich nichts Neues. Für mich ist das die grösste Enttäuschung im gesamten Vertrag. Frau Merkel scheint in Deutschland einen politischen Konsens gefunden zu haben, der darauf basiert, so weiterzufahren wie bisher. Also die südeuropäischen Länder, die «Schuldensünder» aus deutscher Sicht, weiter zum Sparen anzuhalten.

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