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Deutsche Credit-Suisse-Kunden wollen Auskunft verweigern

Ein Fragebogen der Staatsanwaltschaft empört Anleger. Die Credit Suisse verteidigt derweil ihr deutsches Geschäftsmodell.

Unter Beobachtung: Die Credit Suisse.
Unter Beobachtung: Die Credit Suisse.

Rund 1500 CS-Kunden in ganz Deutschland haben die Frageliste der Ermittler erhalten. Sie sollen gegen Mitarbeiter der Bank aussagen, die mutmasslich dabei mithalfen, Geld vor dem Fiskus zu verstecken.

Nicht alle Angeschriebenen zeigen sich kooperativ. Seine Mandanten seien «empört», schildert ein Steueranwalt aus Süddeutschland die Stimmung. Aufgeregt hätten sie nach Erhalt des Briefes bei ihm angerufen und gefragt, was zu tun sei. Offenbar empfinden die Bank-kunden den ausführlichen Fragebogen als Eingriff in ihre Privatsphäre. So werden sie etwa aufgefordert, die Namen sämtlicher CS-Mitarbeiter zu nennen, mit denen sie zu tun hatten. Auch sollen sie Bankunterlagen «wie zum Beispiel Anfahrtspläne zu den Filialen, Visitenkarten oder Weihnachtsgrüsse» an die Staatsanwaltschaft senden.

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