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Der Knorrli pfeift auf Swissness

Der Schweizer Chef von Unilever stellt in Aussicht, dass die Marke Knorr auf den Verpackungen nicht mehr mit Swissness werben wird.

Steht für Swissness: Der rote Knorrli.
Steht für Swissness: Der rote Knorrli.
Keystone

Auf dem Beutel der Knorr-Waldpilzsuppe prangt heute ein roter Knorrli und daneben steht: «Schweizer Qualität». Das Produkt wird in Thayngen bei Schaffhausen hergestellt. Mit dieser Reverenz an den traditionsreichen Knorr-Standort, der heute zum Unilever-Konzern gehört, könnte bald Schluss sein. «Wir prüfen, künftig darauf zu verzichten», sagt Alexander Kühnen, der bei Unilever für das Schweizer Geschäft verantwortlich ist. Kühnen ärgert sich über den Aufwand, den er aufgrund des neuen Swissness-Gesetzes befürchtet. «Wir müssten bei allen unseren 600 Knorr-Produkten jedes Jahr nachweisen, dass wir die Regeln erfüllen. Um den ganzen administrativen Aufwand bewältigen zu können, bräuchten wir drei bis vier Vollzeitstellen», so Kühnen.

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