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Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz

Eine neue Rangliste in Sachen gute Unternehmensführung liegt vor: Fehlende Unabhängigkeit der Verwaltungsräte oder hohe Willkommensboni sind häufige Mängel der Corporate Governance.

Obwohl die Aktionärsdemokratie in den letzten Jahren klare Fortschritte gemacht hat, liegt in der Schweiz noch immer vieles im Argen. Dies zeigt die vierte Studie zur Corporate Governance, den Grundsätzen der guten Unternehmensführung, des Zuger Vermögensverwalters zCapital. Gehen daraus einerseits die Musterschüler unter den kleinen und mittleren börsenkotierten Firmen hervor, liest sich das Papier andererseits auch wie ein Sündenregister jener Firmen, die alles andere als vorbildlich sind (siehe Tabelle).

So bemängelt zCapital-Chef Gregor Greber etwa die fehlende Unabhängigkeit der Verwaltungsräte diverser Firmen. Im Idealfall ist die Mehrheit der Mitglieder des obersten Gremiums unabhängig, es besteht also keine persönliche oder geschäftliche Beziehung zwischen einem Verwaltungsrat (VR) und dem Unternehmen. Von den untersuchten 130 Firmen ist bei 29 Prozent mehr als die Hälfte der VR-Mitglieder mit dem Unternehmen verbandelt.

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