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Das Sika-Syndrom ist weitverbreitet

80 Prozent Verkaufsprämie für den Familienclan, 25 Prozent Verlust für das Publikum. Bei welchen Firmen lauern für Aktionäre ähnliche Gefahren wie bei Sika? Die grosse Liste der Ungleichbehandlung.

Es trat der Fall ein, der aus Sicht der Publikumsaktionäre nie hätte eintreten sollen: Die Gründerfamilie von Sika verkauft ihren Anteil.
Es trat der Fall ein, der aus Sicht der Publikumsaktionäre nie hätte eintreten sollen: Die Gründerfamilie von Sika verkauft ihren Anteil.
Keystone
Firmenchef Jan Jenisch informiert über die Transaktion und gibt seinen Rücktritt für den Fall bekannt, dass sie vollzogen wird.
Firmenchef Jan Jenisch informiert über die Transaktion und gibt seinen Rücktritt für den Fall bekannt, dass sie vollzogen wird.
Keystone
Ungleiche Stimmengewichte für verschiedene Aktionäre sowie Stimmrechts- und Eintragsbeschränkungen: Ernst Tanner leitet den Schokoladeproduzenten Lindt & Sprüngli.
Ungleiche Stimmengewichte für verschiedene Aktionäre sowie Stimmrechts- und Eintragsbeschränkungen: Ernst Tanner leitet den Schokoladeproduzenten Lindt & Sprüngli.
Keystone
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Eigentlich dürfte es die sogenannte Kontrollprämie gar nicht mehr geben. Gemäss dem Willen des Bundesrats müssen Interessenten, die ein grosses Aktienpaket erwerben wollen, den übrigen Aktionären automatisch ebenfalls ein Kaufangebot unterbreiten. Die entsprechende Schwelle wurde bei 33 Prozent angesetzt.

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