CS ruft US-Börsenaufsicht auf den Plan

Ein Finanzprodukt der Credit Suisse ist letzte Woche um 85 Prozent abgeschmiert. Jetzt schaltet sich die US-Börsenaufsicht ein.

Hat Ärger mit einem Derivat: Credit Suisse.

Hat Ärger mit einem Derivat: Credit Suisse. Bild: Arnd Wiegmann/Reuters

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Der Kurssturz bei einem Volatilitätsprodukt der Credit Suisse zieht die Aufmerksamkeit der US-Börsenaufsicht SEC auf sich. Die Behörde habe vergangenen Dienstag diesbezüglich bei der Grossbank angerufen und nachgefragt, berichtete das «Wall Street Journal» am Dienstag.

Dabei wollte die SEC wissen, wie das Spezialprodukt berechnet werde und ob auch Privatkunden von den Turbulenzen betroffen waren, wie das Blatt unter Berufung auf einen Insider berichtete. Die Credit Suisse wollte sich nicht zu dem Bericht äussern. Auch die Schweizerische Finanzmarktaufsicht (Finma) steht in der Sache bereits in Kontakt mit der Bank.

Massive Verluste

Der Ausverkauf an den US-Aktienmärkten Anfang vergangener Woche hatte bei einigen komplexen Finanzprodukten zu teils massiven Verlusten geführt. Betroffen waren börsengehandelte Wertpapiere, mit denen Investoren auf rückläufige Kursschwankungen gewettet hatten. Zu den Emittenten zählt unter anderen die Grossbank Credit Suisse, die die Wertpapiere nach dem massiven Wertverlust am 21. Februar tilgen will. (sda/reu/cfr)

Erstellt: 13.02.2018, 15:33 Uhr

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