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Chávez geht gegen Holcim vor

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez meint es ernst mit der Verstaatlichung der Zementindustrie. Im Visier ist auch der Schweizer Konzern Holcim.

Chávez kündigte für heute weitere Schritte an. Auch die mexikanische Cemex und der französische Konzern Lafarge sollen nach Chávez' Willen mindestens 60 Prozent ihrer Gesellschaften in Venezuela an den Staat abgeben. Der Präsident wirf den Konzernen vor, zuviel Zement zu exportieren und so den Wohnungsbau im Land zu hemmen.

Holcim ist seit 1978 mit einer Niederlassung in Venezuela vertreten. Sie trägt mit rund 200 Millionen Dollar allerdings weniger als ein Prozent zum Konzernumsatz bei. Dennoch hatte Holcim für die Verhandlungen mit Venezuela beim Bund um Hilfe ersucht. Nach Angaben des Konzerns wird ungeachtet der neusten Entwicklung weiter mit der venezolanischen Regierung verhandelt.

Die Nationalisierung der Zementindustrie in Venezuela soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein.

SDA/grü

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