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Bund ermittelt gegen Credit Suisse wegen Spionage

Der Bundesrat erlaubt der Bundesanwaltschaft, eine Kontensperrung durch die CS zu untersuchen.

Schriftlich rückversichert: Der Bundesrat stellt sich hinter die Ermittlung.
Schriftlich rückversichert: Der Bundesrat stellt sich hinter die Ermittlung.
Ausriss: TA

Dem Bundesrat wird immer wieder vorgeworfen, gegenüber den Begehrlichkeiten der Grossbanken und den USA viel zu schnell einzuknicken und das Bankgeheimnis preiszugeben. In einem Fall scheint man sich nun aber geschlossen zu wehren.

Die Anfänge der Affäre scheinen reichlich skurril. Im April 2010 wandte sich das Commonwealth der Nördlichen Marianen (USA) ans Bundesgericht des südlichen Distrikts von New York. Dieses sollte helfen, eine Steuerforderung gegen ein Ehepaar Millard zu vollstrecken. William H. Millard war Gründer von Computer-Land, einer der führenden Ketten von Computerverkäufern in den 70er- und 80er-Jahren. Ein genialer Geschäftsmann – und ein Albtraum für die Behörden. Laut «Wall Street Journal» liess er Steuerrechnungen von über 100 Millionen unbezahlt und spendete dafür Millionen für die Armen in aller Welt.

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