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Boeing liefert wieder Dreamliners aus

Die erste Maschine des Typs Boeing 787 wurde nach der Pannenserie der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways übergeben. Der US-Luftfahrtkonzert bedankte sich bei den Kunden für die Geduld.

Boeing verkauft wieder Maschinen des Typs 787: Ein Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways. (Archivbild)
Boeing verkauft wieder Maschinen des Typs 787: Ein Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways. (Archivbild)
Reuters

Vier Monate nach der Verhängung eines Flugverbots wegen Problemen mit dem Batteriesystem hat der US-Luftfahrtkonzern Boeing die Auslieferung des Prestigeflugzeugs Dreamliner wieder aufgenommen. Eine Maschine vom Typ Boeing 787 sei am Dienstag an die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) übergeben worden, teilte der Flugzeugbauer mit.

Trotz der Verzögerungen der vergangenen Monate gehe das Unternehmen davon aus, alle bestellten Dreamliner bis Jahresende wie geplant auszuliefern. Marketingchef Randy Tinseth dankte den Boeing-Kunden für die Geduld und das Vertrauen.

Die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hatte Mitte Januar nach einer Pannenserie ein weltweites Flugverbot für die Dreamliner verhängt, weil eingebaute Lithium-Ionen-Batterien überhitzen können. Alle 50 eingesetzten Maschinen mussten am Boden bleiben. Ende April akzeptierte die FAA nach einer Reihe von Testflügen dann ein modifiziertes Batteriesystem.

Als erste Fluggesellschaft setzte daraufhin Ethiopian Airlines die Maschinen wieder ein. In der kommenden Woche wird der Dreamliner auch wieder über den USA kreisen: Die Fluggesellschaft United Airlines hat für Montag Inlandsflüge vom texanischen Houston aus angekündigt. Vom 10. Juni an werde der Langstrecken-Jet zwischen Denver und Tokio dann auch wieder international für United Airlines im Einsatz sein. All Nippon Airways hatte angekündigt, ihre Dreamliner-Flotte vom 1. Juni an wieder in die Lüfte steigen zu lassen.

AFP/chk

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