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Blackberry vor dem Grounding

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) steckt noch tiefer in der Krise als gedacht. Nun droht das definitive Ende.

Research in Motion (RIM) hatte 2009 im wichtigen US-Markt einen Smartphone-Marktanteil von 40 Prozent - heute beträgt dieser weniger als 10 Prozent. RIM hat anders als Vorreiter Apple den Trend zu Touchscreens völlig verschlafen. Zu lange hielt man an der physischen Tastatur fest.
Research in Motion (RIM) hatte 2009 im wichtigen US-Markt einen Smartphone-Marktanteil von 40 Prozent - heute beträgt dieser weniger als 10 Prozent. RIM hat anders als Vorreiter Apple den Trend zu Touchscreens völlig verschlafen. Zu lange hielt man an der physischen Tastatur fest.
Keystone
Selbst im Businesssegment muss der Konzern Verluste hinnehmen, da immer mehr Mitarbeiter von Unternehmen iPhones oder Android-Geräte statt BlackBerrys verlangen.
Selbst im Businesssegment muss der Konzern Verluste hinnehmen, da immer mehr Mitarbeiter von Unternehmen iPhones oder Android-Geräte statt BlackBerrys verlangen.
Reuters
«Wir planen, unseren Fokus wieder auf das Geschäft mit Geschäftskunden zu legen, um dort von unserer Führungsposition zu profitieren», sagte RIM-Chef Thorsten Heins. Das Unternehmen könne keinen Erfolg haben, «wenn wir versuchen, jedermanns Liebling zu sein und allen Alles zu geben».
«Wir planen, unseren Fokus wieder auf das Geschäft mit Geschäftskunden zu legen, um dort von unserer Führungsposition zu profitieren», sagte RIM-Chef Thorsten Heins. Das Unternehmen könne keinen Erfolg haben, «wenn wir versuchen, jedermanns Liebling zu sein und allen Alles zu geben».
Reuters
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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) steckt noch tiefer in der Krise als gedacht: Für das zurückliegende Quartal präsentierte das Unternehmen am Donnerstag noch schlechtere Zahlen als von Analysten erwartet, kündigte den Abbau von 5'000 Jobs an und gab eine weitere Verzögerung bei der Einführung eines Smartphones mit einem neuen Betriebssystem bekannt.

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