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BKW passt Unternehmensstruktur an neue Strategie an

Die BKW gibt sich eine neue Organisationsstruktur. Damit will der bernische Energiekonzern die unternehmerischen Chancen, die sich aus der Energiestrategie 2050 des Bundes ergeben sollen, besser nutzen.

Die Restrukturierung trage unter anderem der verstärkten Ausrichtung auf Effizienz und erneuerbare Energien Rechnung, teilte die BKW am Freitag mit. Die neue Struktur enthält neben den Querschnittsfunktionen «Konzernsteuerung» und «Finanzen und Dienste» vier operative Geschäftsbereiche.

In der «Erzeugung» fasst die BKW das gesamte konventionelle Stromerzeugungsgeschäft zusammen. Das betrifft die hydrologische und thermische Erzeugung im In- und Ausland wie auch das Atomkraftwerk Mühleberg.

Wettbewerbsfähigkeit stärken

Die Wachstumsbereiche der BKW im Zusammenhang mit den neuen erneuerbaren Energien werden in der Sparte «Erneuerbar und Effizienz» zusammengefasst. Hier werden auch die Geschäfte der sol-E Suisse AG eingebracht.

Der neue Geschäftsbereich «Markt» soll zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der BKW beitragen. Hier sind alle Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens gebündelt. Der vierte operative Bereich «Netze» trägt auch in der neuen Organisation die Verantwortung für das gesamte Netzgeschäft.

Sechs Personen in der Konzernleitung

Die Konzernleitung wird aus den Leitern der Geschäftsbereiche bestehen und künftig sechs Personen umfassen. Die neue Organisation soll bis spätestens zum 1. Juli 2013 in Kraft treten.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima und dem geplanten Atomausstieg der Schweiz richtete die BKW ihre Strategie neu aus. Der Konzern setzt auf erneuerbare Energien, wobei er das umstrittene AKW Mühleberg noch bis 2022 nutzen möchte.

(SDA)

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