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BKW bläst zum geordneten Rückzug

Der Verwaltungsrat der BKW hat seiner Geschäftsleitung den klaren Auftrag erteilt, den «geordneten Ausstieg aus der Atomkraft» vorzubereiten. Das heutige AKW Mühleberg will der Verwaltungsrat jedoch so lange wie möglich weiterbetreiben.

Zeit für den Ausstieg: Der BKW-Verwaltungsrat will, dass der Konzern langfristig keinen Atomstrom mehr produziert. Das AKW Mühleberg soll jedoch weiterhin am Netz bleiben.
Zeit für den Ausstieg: Der BKW-Verwaltungsrat will, dass der Konzern langfristig keinen Atomstrom mehr produziert. Das AKW Mühleberg soll jedoch weiterhin am Netz bleiben.
Keystone

Was BKW-Präsident Urs Gasche Ende März gegenüber dieser Zeitung angetönt hat, ist nun Tatsache: Der Verwaltungsrat hat die Strategie der BKW überdacht und eine Kehrtwende vollzogen: Er hat beschlossen, dass sich der Berner Energiekonzern künftig auf eine atomfreie Stromproduktion einstellen soll. Gestern erteilte der Verwaltungsrat der Geschäftsleitung um Kurt Rohrbach den Auftrag, den «geordneten Ausstieg aus der Atomkraft» zu planen, wie Gasche gestern Abend bestätigte.

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