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Bewegende Momente und ein ehemaliger Snowboard-Profi am SEF

Am 5. und 6. Juni findet das Swiss Economic Forum (SEF) in Interlaken statt. Am Donnerstag sprach unter anderem der ehemalige Snowboard-Profi Alain Chuard und die Sudanesin Mende Nazer sorgte mit ihrer Geschichte für bewegende Momente.

Am 5. und 6. Juni findet das diesjährige Swiss Economic Forum in Interlaken statt. Das SEF-Thema lautet: der grosse Wandel.
Am 5. und 6. Juni findet das diesjährige Swiss Economic Forum in Interlaken statt. Das SEF-Thema lautet: der grosse Wandel.
Keystone
Für Monika Ribar (Mitte) steht der Wandel bevor: Sie wird Vizepräsidentin der SBB. Als Chefin  des Transportunternehmens Panalpina war sie zuletzt in einer internationalen Firma tätig. «Nun freue ich mich, viel Zeit in der Schweiz zu verbringen und mit der Politik in Kontakt zu stehen», sagt sie. Privat geniesst sie es, dass ihr Mann beruflich kürzertritt. Dieser sei bisher in Deutschland operativ tätig gewesen.  Nun zieht es ihn die Schweiz. «Wir werden erstmals im Leben in einer gemeinsamen Wohnung leben», betont Monika Ribar und strahlt wie eine frisch Verliebte.    In der Networkingzone hat sich Monika Ribar mit zwei  – von nur  spärlich anwesenden – Frauen unterhalten. Gestatten: Stephanie Züllig (rechts) von Siemens  und Mariateresa Vacalli (links).tob
Für Monika Ribar (Mitte) steht der Wandel bevor: Sie wird Vizepräsidentin der SBB. Als Chefin des Transportunternehmens Panalpina war sie zuletzt in einer internationalen Firma tätig. «Nun freue ich mich, viel Zeit in der Schweiz zu verbringen und mit der Politik in Kontakt zu stehen», sagt sie. Privat geniesst sie es, dass ihr Mann beruflich kürzertritt. Dieser sei bisher in Deutschland operativ tätig gewesen. Nun zieht es ihn die Schweiz. «Wir werden erstmals im Leben in einer gemeinsamen Wohnung leben», betont Monika Ribar und strahlt wie eine frisch Verliebte. In der Networkingzone hat sich Monika Ribar mit zwei – von nur spärlich anwesenden – Frauen unterhalten. Gestatten: Stephanie Züllig (rechts) von Siemens und Mariateresa Vacalli (links).tob
Markus Grunder
Nicolas Sarkozy am Freitagmorgen am Swiss Economic Forum in Interlaken.
Nicolas Sarkozy am Freitagmorgen am Swiss Economic Forum in Interlaken.
zvg/swisseconomic
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Der Berner Alain Chuard hat vor zwei Jahren seine Softwarefirma Wildfire Interactive für 350 Millionen Dollar an Google verkauft. Doch nicht der plötzliche Geldsegen war die «grosse Veränderung» in seinem Leben, um das Motto des Swiss Economic Forum 2014 in Interlaken aufzunehmen. «Vielmehr hat Snowboarden mein Leben verändert», sagte der ehemalige Snowboard-Profi am Wirtschaftstreffen.

Beim Snowboarden habe er im Gegensatz zu vorherigen Hobbies wie Klavierspielen odr Reiten schneller Fortschritte gemacht, erklärte Chuard aufgrund des besseren Wortschatzes ausschliesslich in Englisch: «Snowboarden hat mir geholfen, mich auf etwas zu fokussieren und Risiken einzuschätzen – vor allem, wenn ich über Felsvorsprünge gefahren bin.» Diese Erfahrungen seien ihm später als Unternehmer zugute gekommen.

Verschleppt, vergewaltigt und als Sklavin verkauft

Für bewegende Momente selbst für hartgesottene Manager sorgte der Überraschungsauftritt der Sudanesin Mende Nazer. Die heute 34-Jährige wurde als 12-Jährige bei einem Überfall auf ihr Dorf verschleppt, vergewaltigt und als Sklavin verkauft. Mehr als acht Jahre lang arbeitete sie 18 Stunden pro Tag in einem Privathaushalt in Sudans Hauptstadt Khartum, ohne Lohn, ohne Freitage, ohne richtiges Essen.

2000 wurde sie zu der Schwester ihrer Herrin nach London geschickt, wo sie ebenfalls als Haussklavin gehalten wurde, bis ihr schliesslich die Flucht gelang. «Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals vor so vielen, so erfolgreichen Leuten würde sprechen können», begrüsste Nazer die SEF-Teilnehmer sichtlich gerührt. Sie ist mittlerweile britische Staatsbürgerin und hat über ihr Schicksal ein Buch geschrieben, das zu einem Bestseller und inzwischen verfilmt wurde. Sie setzt sich heute mit ihrer Stiftung für Menschenrechte ein.

(met/sny/BZ)

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