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Banker schauen gespannt nach New York

Wie schlimm steht es um die viertgrösste US-Investmentbank Lehman Brothers? In Kürze gibt das Finanzinstitut Zahlen bekannt.

Dann will Lehman Brothers Zahlen zum laufenden Quartal bekannt geben. Die Bank kommt mit den Angaben eine Woche früher, nachdem das Institut gestern knapp die Hälfte ihres Börsenwerts eingebüsst hatte. Auslöser des Kursrutsches waren wachsende Befürchtungen, dem Konzern könnte eine dringend benötigte Kapitalspritze versagt bleiben.

Die für ihre treffsicheren Analysen bestens bekannte Meredith Whitney von Oppenheimer & Co. sagt für das laufende Quartal Abschreibungen von vier Milliarden voraus, fast doppelt so viel wie allgemein angenommen.

Lehman Brothers hatte bereits im zweiten Quartal ihres Geschäftsjahrs wegen der US-Hypothekenkrise einen Verlust von 2,87 Milliarden Dollar hinnehmen müssen und damit erstmals seit ihrer Ausgliederung aus American Express rote Zahlen geschrieben. Analysten halten die viertgrösste Investmentbank der USA, die bereits 1840 gegründet wurde, für das derzeit in der Kreditkrise verwundbarste Institut.

Schweizer Bankaktien verlieren

Die neue Krise in der Finanzindustrie wirkt sich auch auf die Schweizer Bankaktien aus. UBS eröffnet mit rund drei Prozent im Minus. Gegen Mittag erholten sich die Kurse leicht und pendelten zwischen einem und zwei Prozent im Minus.

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