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Aktien von UBS und CS deutlich im Minus

Die Aktien der beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS stehen erneut kräftig unter Druck.

An der Börse geht es abwärts: Logo der UBS.
An der Börse geht es abwärts: Logo der UBS.
Steffen Schmidt, Keystone

Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) büsste 1,4 Prozent ein und fiel beinahe bis auf die 8000-Punktemarke zurück. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 1,29 Prozent auf 8713,96 Punkte nach.

Die mit Abstand grössten Kursverluste im Blue Chips-Segment mussten die Grossbanken Credit Suisse (-6,2 Prozent) und UBS (-6,0 Prozent) hinnehmen. Auch wenn die beiden Unternehmen nicht Teil des europäischen Bankenstresstest waren, wirke sich dieser dennoch auf deren Papiere aus, hiess es in Händlerkreisen.

Im Vergleich zu CS und UBS hielten sich die Abgaben bei Julius Bär (-1,1 Prozent) einigermassen in Grenzen.

Stresstest lässt Bankentitel einbrechen

Der EU-Bankentest vom vergangenen Freitag hatte die Investoren ernüchtert zurückgelassen. Die Ergebnisse waren teils besser ausgefallen als befürchtet, doch Experten hatten rasch vor einem voreiligen Aufatmen gewarnt. In der Folge sind die Bankentitel europaweit eingebrochen.

Bei der UBS gesellten sich noch negative Analystenkommentare mit Blick auf die Publikation der Quartalszahlen hinzu, während bei der CS das Ausscheiden aus dem Stoxx-Europe-50-Index eine zusätzliche Belastung darstellte.

Dufry büssten 5,0 Prozent ein. Zwei Banken hatten ihre Kurszielschätzungen zum Reisedetailhändler im Anschluss an die Zahlenpublikation vom Freitag gesenkt. Händler berichteten zudem von charttechnisch motivierten Verkäufen, nachdem die Kursnotierungen im frühen Handel unter eine wichtige Schlüsselunterstützung gefallen seien.

Taucher von LafargeHolcim und Richemont

Anleger hatten auch eine Reihe weiterer Zykliker auf ihre Verkaufszettel gesetzt. So büssten etwa LafargeHolcim 4,4 Prozent oder Swatch und Richemont 2,4 Prozent bzw. 4,3 Prozent ein. Der Zementkonzern rückt im Vorfeld der Zahlenpublikation vom kommenden Freitag verstärkt in den Fokus der Investoren, während die Luxusgütertitel unter einer Sektorabstufung der CS zur Schweizer Uhrenbranche litten.

Bei den Schwergewichten büssten Novartis am Ende 0,8 Prozent ein, obwohl sie während des Handels zeitweise im Plus lagen. Bei Roche (-0,9 Prozent) und Nestlé (-0,8 Prozent) fielen die Abgaben in ähnlichem Umfang wie bei Novartis aus.

Galenica einer der weniger Gewinner

Demgegenüber führten Galenica ( 0,6 Prozent) ohne News die wenigen Gewinner an. Die Aktien der Gesundheitsgruppe erholten sich leicht von den im Juli erlittenen Kursverlusten.

Im breiten Markt gaben die Aktien des Industriekonzerns Oerlikon nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen mit 0,6 Prozent moderat nach. Die Analysten sahen in den Zahlen kaum Überraschungen, jedoch Licht und Schatten bei der Entwicklung der drei Bereiche. Ebenfalls nach Zahlen schlossen Glarner KB 0,3 Prozent höher.

Kudelski hatte derweil einen Patentstreit mit Apple beigelegt, sodass die Papiere des Westschweizer Technologieunternehmens mit 1,5 Prozent avancierten.

SDA/kko

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