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6 Fragen zur A380-Krise

Ein Manager zweifelt am Riesenvogel, die Aktie stürzt ab, die Unsicherheit steigt: Was hinter der plötzlichen Krise des Vorzeigeprojekts von Airbus steckt.

Dunkle Zeiten für das grösste Passagierflugzeug der Welt: Ein Airbus A380 während einer Vorstellung an der 50. Paris Air Show im französischen Le Bourget. (20. Juni 2013)
Dunkle Zeiten für das grösste Passagierflugzeug der Welt: Ein Airbus A380 während einer Vorstellung an der 50. Paris Air Show im französischen Le Bourget. (20. Juni 2013)
Keystone
Erstkundin dieses Flugzeugtyps: Ein Airbus A380 der Singapore Airlines startet am Flughafen Zürich, den sie seit März 2010 anfliegt. (30. Juli 2013)
Erstkundin dieses Flugzeugtyps: Ein Airbus A380 der Singapore Airlines startet am Flughafen Zürich, den sie seit März 2010 anfliegt. (30. Juli 2013)
Steffen Schmidt, Keystone
Schlankere Langstreckenflugzeuge sollen künftig mehr gefragt sein als der A380: Der Airbus A350 startet zu seinem ersten Testflug am Flughafen Blagnac im südfranzösischen Toulouse. (14. Juni 2013)
Schlankere Langstreckenflugzeuge sollen künftig mehr gefragt sein als der A380: Der Airbus A350 startet zu seinem ersten Testflug am Flughafen Blagnac im südfranzösischen Toulouse. (14. Juni 2013)
Keystone
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2007 mit Pomp lanciert und jetzt am Abgrund. Warum spricht man plötzlich von Einstellung? Die Bombe liess Airbus-Finanzchef Harald Wilhelm am Mittwoch in London platzen. Offen sprach er über eine mögliche Einstellung der Produktion des Superfliegers A380. Zwar wurde in den letzten Wochen immer wieder bemerkt, dass Airbus bislang nicht die geplanten Verkaufszahlen erreicht habe (auch wir berichteten). 318 Stück wurden bisher bestellt – nur gut ein Viertel des Bedarfs, den Airbus einst prognostiziert hatte. Wie die Börse anzeigt, hatte aber offenbar kaum jemand wirklich mit solch drastischen Erwägungen gerechnet. Gestern sackte die Aktie des Mutterkonzerns um zehn Prozent ab, heute ging die Talfahrt vorerst weiter.

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