Zum Hauptinhalt springen

1,5 Millionen Toyotas mit defekten Bremsen

Die Serie von technischen Problemen beim japanischen Autobauer Toyota reisst nicht ab. Das Unternehmen rief am Donnerstag 1,5 Millionen Autos zurück – aus aller Welt.

Ein Sorgenkind des Konzerns: Ein kostspieliges Modell Lexus GS 300.
Ein Sorgenkind des Konzerns: Ein kostspieliges Modell Lexus GS 300.
Wikipedia / Rudolf Stricker

Wie ein Sprecher von Toyota mitteilte, muss bei den betroffenen Fahrzeugen ein Defekt repariert werden, der dafür sorgen könne, dass Bremsflüssigkeit ausläuft. Betroffen von dem Rückruf sind vor allem die USA und Japan. In den Vereinigten Staaten ruft Toyota rund 740'000 Autos zurück, in Japan sind es 600'000. In Europa sind laut dem Unternehmen zusätzlich 50'000 Autos betroffen.

Wird der Defekt nicht repariert, so teilte Toyota weiter mit, könne «die Bremsfähigkeit der Fahrzeuge sich nach und nach verschlechtern». In den Vereinigten Staaten sind vor allem die Modelle Avalon und Highlander sowie die Limousinen der Marke Lexus betroffen.

Eine Pannenserie ohne Ende

Eine Sprecherin von Toyota Deutschland sagte auf Anfrage, in Deutschland seien 4600 Fahrzeuge von den Bremsproblemen betroffen. Dabei handle es sich um Limousinen der Typen Lexus GS 300 und Lexus IS 200 sowie um Geländewagen vom Typ Toyota RX der Baujahre 2003 bis 2005. Beim Fahrzeugen der Serie Lexus GS 300 der Baujahre 2004 bis 2006 gebe es zudem auch Probleme mit einem Kabel an der Kraftstoffpumpe, sagte die Sprecherin. Davon seien 1270 Modelle betroffen.

Innerhalb eines Jahres hatte Toyota mehr als zehn Millionen seiner Fahrzeuge in einer Serie von Rückrufaktionen in die Werkstätten zurückholen müssen. Bei 2,3 Millionen Fahrzeuge waren dabei Probleme mit klemmenden Gaspedalen aufgetreten, Bodenmatten-Probleme hatten 5,4 Millionen Autos. 148'000 waren wegen ihres ABS zurückgerufen worden. In den vergangenen Wochen rief Toyota erneut 1,13 Millionen Autos des Modells Corolla in Nordamerika sowie weltweit 270'000 Fahrzeuge ihrer Luxus-Marke Lexus und der Crown-Serie zurück, weil Probleme mit den Motoren aufgetreten waren.

AFP/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch