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Ungarns Leitzins bleibt bei sieben Prozent

Budapest Die ungarische Zentralbank hat den Leitzins den zweiten Monat in Folge nicht angetastet.

Sie beliess den Schlüsselzins am Dienstag wie erwartet bei 7 Prozent. Damit stemmt sich das krisengeplagte Land gegen den Verfall der Landeswährung Forint. Die jüngste Stabilisierung der Finanzmärkte rechtfertige die Entscheidung, den Zins nicht anzutasten, sagte Analyst Aurelija Augulyte von Nordea. Im November und Dezember hatten die Geldpolitiker die Zinszügel angezogen und den Zinssatz um insgesamt einen Prozentpunkt hochgesetzt. Ungarn steht international in der Kritik, weil die Regierung mehrere Gesetze erliess, die die Unabhängigkeit der Zentralbank, der Justiz und der Medien bedrohen. Die EU hat wegen Verstosses gegen EU- Recht drei Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet. Zudem steht die Volkswirtschaft am Rande einer Rezession.

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