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Ukraine sucht Geld und Gold in Schweizer Safes

Als der ukrainische Staatskonzern Naftogas zwei Bohrinseln kaufte, flossen 400 Millionen Dollar Schmiergeld. Ein Teil davon landete in der Schweiz.

Mit der Besetzung der Krim beschlagnahmte Russland die ukrainischen Bohrinseln im Schwarzen Meer. Foto: Vincent Mundy (Bloomberg, Getty Images)

Mit der Besetzung der Krim beschlagnahmte Russland die ukrainischen Bohrinseln im Schwarzen Meer. Foto: Vincent Mundy (Bloomberg, Getty Images)

Bernhard Odehnal@BernhardOdehnal

Sie galten zu ihrer Zeit als teuerste Anschaffung des ukrainischen Staates: zwei schwimmende Bohrinseln, die aus dem Boden des Schwarzen Meers Öl oder Gas holen sollten. Insgesamt 800 Millionen Dollar zahlte die staatliche Rohstoff-Handelsfirma Naftogas über eine Tochterfirma im Jahr 2011 für die beiden Anlagen. Doch bald nach dem Kauf stellte sich heraus: Hinter der riesigen Beschaffung stand eine riesige Schmiergeldaffäre. Die wahren Anschaffungskosten waren nur halb so hoch, über 400 Millionen Dollar flossen zu Offshorefirmen.

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