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Thomas Cook bekommt mehr Zeit durch Milliardenkredit von Banken

Peterborough Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook bekommt in seinem Kampf ums Überleben mehr Zeit von seinen Geldgebern.

Der Konzern hat sich mit den Banken auf ein neues Kreditpaket geeinigt, wie er am Samstag im britischen Peterborough mitteilte. Schulden von 1,4 Milliarden britischen Pfund (2,1 Milliarden Fr.) muss das Unternehmen nun nicht vor Mai 2015 zurückzahlen. Um zu Geld zu kommen, will sich der Tui-Konkurrent von weiteren Hotels trennen sowie Flugzeuge verkaufen und zurückmieten. Von einem Verkauf der deutschen Fluglinie Condor oder des Frankreich-Geschäfts, über den zuvor spekuliert worden war, ist keine Rede. Im Gegenzug können die Banken einen Anteil von 5 Prozent an dem Unternehmen übernehmen - zum Schnäppchenpreis. Neue Aktien muss Thomas Cook den Geldgebern zum Stückpreis von 10 Pence abgeben. Derzeit wird das Papier an der Börse mit 21 Pence gehandelt. Ausserdem steigen die Zinsen: Für den Grossteil des Kredits klettern sie auf 3,5 Prozentpunkte über den Libor-Satz, den Banken untereinander verlangen. Bereits im November hatte sich Thomas Cook eine Kreditlinie über 200 Millionen Pfund damit erkauft, dass sich die Banken am Unternehmen beteiligen dürfen. Dieser Teil des Kredit kommt das Unternehmen noch deutlich teurer zu stehen.

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