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Thalia hält Douglas-Konzern weiter in den roten Zahlen

Hagen Die hohen Kosten für die Sanierung der Buchhandelskette Thalia bescheren dem deutschen Douglas-Konzern weiter rote Zahlen.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2011/12 wies das Unternehmen einen Verlust von 73,1 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte Douglas noch einen Gewinn von 82 Millionen Euro gemacht. Thalia, die auch in der Schweiz Buchhandlungen betreibt, belastete den Mutterkonzern mit rund 165 Millionen Euro, wie Douglas am Mittwoch mitteilte. Darin enthalten sind sowohl Firmenwertabschreibungen als auch Kosten für Standortschliessungen und Flächenverkleinerungen. Thalia leidet unter dem Erfolg des Internet-Buchhändlers Amazon und dem Aufstieg der E-Books. Douglas-Chef Henning Kreke will Thalia wieder auf Kurs bringen, in dem er Filialen verkleinert oder schliesst und die Läden besser mit dem Onlinegeschäft verzahnt. Die Neuausrichtung komme gut voran, sagte Kreke am Mittwoch. Gut lief in den ersten neun Monaten das Geschäft in der Parfümeriesparte, wo Douglas mit einer Kette desselben Namens ebenfalls in der Schweiz vertreten ist. Insgesamt erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von 2,66 Milliarden Euro, was einem Zuwachs um 1,8 Prozent entspricht. Douglas bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Danach erwartet der Konzern im Geschäftsjahr 2011/12 eine leichte Umsatzsteigerung auf über 3,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) am unteren Ende der Bandbreite von 200 bis 250 Millionen Euro.

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