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Streit zwischen Saudis und Iranern lässt Ölpreis steigen

Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich auf den Ölpreis aus. Er befindet sich aber noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau.

Auch der Aktieneinbruch konnte den Ölpreis nicht drücken: Ein Ölfeld in der saudiarabischen Wüste. (Archiv)
Auch der Aktieneinbruch konnte den Ölpreis nicht drücken: Ein Ölfeld in der saudiarabischen Wüste. (Archiv)
Ali Haider, Keystone

Die Ölpreise haben zum Start ins neue Jahr zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar lag am Montagmorgen bei 38,17 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als Ende des vergangenen Jahres. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 72 Cent auf 37,76 Dollar.

Die angespannte politische Lage im Nahen Osten verunsichere die Anleger, hiess es aus dem Handel. Saudiarabien hatte am Sonntag nach einem Angriff auf die saudische Botschaft im Teheran angekündigt, seine diplomatischen Beziehungen zum Iran abzubrechen.

Sehr niedriges Niveau

Hintergrund des Angriffs auf die Botschaft waren Proteste gegen die Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudiarabien gewesen. Der Streit zwischen den beiden wichtigen OPEC-Ländern wirft auch Fragen zur weiteren Entwicklung des Angebots auf dem Ölmarkt auf.

Ein unerwartet starker Rückgang der Industrieaktivitäten in China gefolgt von einem Aktieneinbruch konnte die Ölpreise am Montag nicht drücken. Chinas Aktienhandel war zwischenzeitlich ausgesetzt worden. Insgesamt liegen die Ölpreise weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Laufe des vergangenen Jahres waren sie für beide Ölsorten um etwa ein Drittel abgesackt.

SDA/dia

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