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Schweizer Behörde fällt auf afrikanische Fake-Bank rein

Erst fast pleite, dann plötzlich 30 Millionen reicher: Der Schweizer Weltraumpionier Pascal Jaussi profitierte von einer «Phantombank» – und das Handelsregisteramt fiel darauf herein.

Der Schweizer Pascal Jaussi war mit seiner Weltraumfirma schon fast pleite – da traf eine «Garantie» von über 30 Millionen Dollar ein. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Der Schweizer Pascal Jaussi war mit seiner Weltraumfirma schon fast pleite – da traf eine «Garantie» von über 30 Millionen Dollar ein. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Oliver Zihlmann@oliver_zihlmann

Einmal im Leben Bankdirektor sein und Papiere für Millionendeals unterzeichnen: Dazu braucht es heute keine mühselige Bankenkarriere mehr. Es reichen ein paar Tausend Dollar in der Tasche – vorausgesetzt, man kennt keine Skrupel.

Tönt unglaublich, ist aber real. Dokumente aus einem neuen Datenleck zeigen erstmals, dass man für einen fünfstelligen Betrag komplette Fake-Banken kaufen kann, die nur auf dem Papier existieren. Dafür kriegt man eine Briefkastenfirma im afrikanischen Staat Gambia, an einer Adresse, die nicht existiert. Man darf sich selber einen Banknamen aussuchen. Auch das fiktive Kapital, die Aktionäre und alles Weitere legt man nach eigenem Gutdünken fest.

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