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Spaniens Zinsdruck steigt weiter

Madrid Für Spanien wird die kurzfristige Geldaufnahme immer teurer: Bei einer Auktion von kurzlaufenden Schuldverschreibungen musste das krisengeschüttelte Euroland am Dienstag höhere Zinsen bieten, um an frische Mittel zu kommen.

Das geht aus Angaben des nationalen Schatzamts hervor. Insgesamt konnte Madrid 3,05 Milliarden Euro bei Anlegern aufnehmen und sein Maximalziel damit leicht übertreffen. Allerdings steigt der Zinsdruck weiter. Um sich für drei Monate Geld zu leihen, wird eine durchschnittliche Rendite von 2,43 Prozent fällig. Bei der letzten vergleichbaren Auktion im Juni waren es noch 2,36 Prozent. Im sechsmonatigen Laufzeitbereich stieg die Rendite von 3,24 auf 3,69 Prozent. Händler bezeichneten die Ergebnisse der Auktion als enttäuschend. Die heimischen Investoren hätten sich zurückgehalten und auch im Ausland sei das Interesse gering gewesen. Analysten bewerten die aktuelle Situation am spanischen Anleihemarkt äusserst kritisch.

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