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Société Générale trennt sich endgültig von griechischer Tochter

Paris Die französische Grossbank Société Générale zieht einen Schlussstrich unter ihren verlustreichen Ausflug auf den griechischen Bankenmarkt.

Mit der griechischen Piräus-Bank wurde am Freitag endgültig ein Verkauf der bisherigen Société-Générale- Tochterbank Geniki vereinbart. Wie das französische Kreditinstitut am Freitag mitteilte, beträgt der Verkaufspreis eine Million Euro. Die Société Générale wird aber noch 444 Millionen Euro investieren müssen: 281 Millionen Euro zur Rekapitalisierung der Geniki-Bank und 163 Millionen Euro in Form eines Kaufs von Anleihen der Piräus-Bank. Die Société Générale hatte die Geniki-Bank 2004 gekauft. Der Verlust der französischen Grossbank in Folge des Griechenland- Geschäfts wird auf 1 Milliarde Euro beziffert. Deutlich grössere Verluste hatte die französische Crédit Agricole infolge des Kaufs der Emporiki-Bank 2006 eingefahren: Rund 8,7 Milliarden Euro. Am Mittwoch schloss die Crédit Agricole eine Vereinbarung mit der griechischen Alpha-Bank, die die Emporiki-Bank übernimmt.

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