Zum Hauptinhalt springen

So wirkt sich der Bundesrats-Entscheid auf den ÖV aus

Die neusten Massnahmen betreffen auch den öffentlichen Verkehr. Das müssen Sie jetzt wissen.

Über 65-Jährige sollen den öffentlichen Verkehr meiden.
Über 65-Jährige sollen den öffentlichen Verkehr meiden.
Gaëtan Bally, Keystone

Der Bundesrat hat weitgehende Massnahmen für den öffentlichen Verkehr angeordnet. Das Angebot werde aber weiterhin aufrechterhalten. Dies, «um ein Funktionieren der Wirtschaft und der Gesellschaft zu unterstützen und eine gute Verteilung der Reisenden in den Verkehrsmitteln zu erreichen», heisst es in einer Medienmitteilung des Bundes.

Doch der Bundesrat ruft die Bevölkerung auf, auf Tourismus- und Freizeitverkehr mit dem öffentlichen Verkehr zu verzichten. Ansonsten gilt: Wenn immer möglich nicht zu den Stosszeiten zu reisen. Das bedingt auch Flexibilität der Arbeitgeber: Sie sollen es ermöglichen, dass ihre Angestellen früher oder später zu Arbeit kommen können.

Über 65-Jährige sollen gar ganz darauf verzichten, den öffentlichen Verkehr zu nutzen. Zudem soll darauf geachtet werden, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Insbesondere, falls jemand Symptome wie zum Beispiel trockenen Husten und Fieber hat, welche typisch sind für eine Ansteckung mit dem Coronavirus.

Touristische Linien eingestellt

Die SBB teilten zudem mit, dass rein touristische Linien eingestellt werden, zudem auch Extrafahrten, historische Fahrten und alle Gruppenreisen. Das restliche Angebot im öffentlichen Verkehr werde aber aufrechterhalten.

Wo immer möglich würden bei Zügen und Bussen an den Bahnhöfen respektive Haltestellen alle Türen der Fahrzeuge automatisch geöffnet, damit die Türöffner nicht von Hand gedrückt werden müssen, heisst es vonseiten der SBB. Bereits bekannt ist, dass in Bussen nicht mehr bei der vordersten Tür eingestiegen werden kann. Dies, um die Chauffeure zu schützen. So können auch keine Billette mehr in den Fahrzeugen gelöst werden.

Die Billettkontrollen im Fernverkehr reduzieren die Transportunternehmen stark, im Regionalverkehr werden die Stichkontrollen ganz ausgesetzt. Die Fernverkehrszüge werden weiterhin begleitet, und die Billettpflicht gilt weiterhin. Die Speisewagen und der Service am Platz werden eingestellt. Das internationale Angebot Richtung Italien wurde bereits eingeschränkt. Die SBB rechnen aber mit weiteren Einschränkungen im gesamten internationalen Personenfernverkehr.

Der Güterverkehr ist von den Massnahmen nicht betroffen und wird wie gewohnt aufrechterhalten. Passagiere sollen vor jeder Reise den Fahrplan auf sbb.ch konsultieren, dort wird aktuell über Fahrten informiert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch