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So geht es den Euro-Sorgenkindern

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Schuldenkrise in der Eurozone sind nicht alle damaligen Problemstaaten über den Berg.

Griechenland hat seit 2009 einen langen und schmerzhaften Weg hinter sich: Protest gegen die geplante Rentenreform im Winter 2016. Foto: Keystone

Griechenland hat seit 2009 einen langen und schmerzhaften Weg hinter sich: Protest gegen die geplante Rentenreform im Winter 2016. Foto: Keystone

Die Euroländer versuchen, aus der Krise zu lernen. Frankreich will den Rettungsschirm ESM – den Europäischen Stabilitätsmechanismus – institutionell stärken und zu einem europäischen Währungsfonds ausbauen. Doch mit Mitteln von 700 Milliarden Euro ist der ESM weit davon entfernt, ein Schwergewicht wie Italien retten zu können. Der Multimilliardenschuldenberg der Mitgliedsländer ist nach wie vor ein ungelöstes Problem in der Währungsgemeinschaft. Gemäss der Maastrichter Maxime des ausgeglichenen Staatshaushalts darf das Defizit maximal 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts erreichen und dürfen die Schulden 60 Prozent des BIP nicht überschreiten. Vor allem Letzteres erfüllen nur wenige Staaten. Deshalb lautet die Devise in Brüssel: Alles ist im grünen Bereich, solange die Schulden nicht steigen.

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