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SMI mit Verlusten am Freitag - Gesamtwoche trotzdem positiv

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag den zweiten Tag in Folge schwächer geschlossen, über die Woche gesehen ergab sich dennoch ein solides Plus.

Nach einem freundlichen Start und einer neuen Jahreshöchstmarke knapp unter 6'800 Punkten ging es in der Folge kontinuierlich bergab, allerdings in gemächlichem Tempo. Nach unten gezogen wurde der Gesamtmarkt vor allem von den schwachen Banken, wogegen die Schwergewichte etwas dagegenhielten. Geprägt war die Stimmung zum Wochenschluss einerseits von enttäuschenden Quartalsergebnissen aus den USA von einer Reihe von Unternehmen wie Microsoft, General Electric oder McDonald's, andererseits von einer kritischen Einschätzung der Ratingagentur Moody's zum Bankensektor in Deutschland. Der Swiss Market Index (SMI) verlor 0,38 Prozent auf 6756,14 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein Plus von 1,5 Prozent. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,40 Prozent auf 6227,95 Punkte. Am Ende der Tabelle landeten praktisch geschlossen die Bankenwerte, von denen die Papiere von CS (-3,1 Prozent) und UBS (- 2,6 Prozent) noch etwas mehr an Terrain einbüssten als jene von Julius Bär (-1,7 Prozent). Dahinter zeigten sich mit den Titeln von Bâloise (-2,1 Prozent), Swiss Re (-1,4 Prozent) und Swiss Life (-1,2 Prozent) auch die Versicherungen schwach. Deutlichere Abgaben verzeichneten etwa auch die Valoren von Lonza (-1,7 Prozent) und Sonova (-1,5 Prozent). Unter Gewinnmitnahmen litten zudem die ABB-Aktienpapiere (-1,2 Prozent). Auf der Gegenseite verhinderten die starken Genussscheine von Roche ( 0,7 Prozent) und die stabilen Nestlé-Titel (unverändert) ein stärkeres Abrutschen des Gesamtmarktes. Im breiten Markt verzeichneten die heute debütierenden EFGFP (EFG Financial Products) mit einem Schlusskurs von 47,10 Franken einen ansprechenden Börsenstart. Dies entspricht einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Angebotspreis von 45 Franken, das Tageshoch lag gar bei 49,05 Franken.

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