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Schweizer Börse mit leichten Verlusten am fünften Minustag in Folge

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag erneut mit leichten Verlusten aus der Sitzung gegangen und hat damit den seit Anfang Woche vorherrschenden Trend fortgesetzt.

Allerdings fielen die Abgaben sehr moderat aus. In Anbetracht der starken Entwicklung seit Jahresbeginn und speziell der vergangenen Woche - der SMI hatte während acht aufeinanderfolgenden Tagen nur zugelegt - sei der Rücksetzer dieser Woche nicht überraschend gekommen, hiess es in Marktkreisen. Entscheidende Impulse hätten zum Wochenschluss gefehlt. Der SMI gab schliesslich um 0,15 Prozent auf 6240,33 Punkte nach. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 1,6 Prozent. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,09 Prozent auf 5717,71 Zähler. Mit zu den schwächsten Werten gehörten die Papiere der Luxusgüterhersteller Richemont (-1,1 Prozent) und Swatch (-1,0 Prozent), was auf Aussagen des chinesischen Swatch-Partners Hengdeli zurückgeführt wurde. Dieser rechnet nach Umsatzzunahmen von 30 Prozent im Vorjahr nur noch mit einer Steigerung von 15 bis 20 Prozent. Überdurchschnittlich unter Druck standen auch die Titel von Logitech (-0,9 Prozent) sowie Roche und Novartis (je -0,8 Prozent), welche mit ihren Verlusten letztlich den Ausschlag dazu gaben, dass der SMI im roten Bereich landete. Die Wertpapiere der Grossbank Credit Suisse ( 1,6 Prozent) drehten dagegen zum Handelsende klar in die Gewinnzone. Die Bank hat ihren Geschäfts- und Vergütungsbericht 2011 veröffentlicht. Die wenig überzeugende Performance im letzten Jahr machte sich auch im Lohn von Konzernchef Brady Dougan bemerkbar. Er erhielt mit 5,8 Millionen Franken nur rund die Hälfte vom Vorjahr. Noch stärker gesucht als die CS-Titel waren einzig die Aktien des Saatgutherstellers Syngenta ( 2,4 Prozent) sowie des Versicherungskonzerns Bâloise ( 2,6 Prozenet) nach starken Abgaben am Vortag. Um je knapp 1,5 Prozent zogen zudem die Titel des Lebensversicherers Swiss Life, des Chemiekonzerns Clariant und des Zahnimplantateherstellers Nobel Biocare an.

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