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Schweizer Börse auf Höchststand seit Frankenschock

Der Schweizer Aktienmarkt hat den letzten Handelstag der Woche mit deutlich höheren Kursen beendet. Die letzten zwei Handelsstunden waren dabei entscheidend.

20 der 30 wichtigsten Titel notierten im Plus: Menschen beobachten die Aktienkurse an der Bahnhofstrasse.
20 der 30 wichtigsten Titel notierten im Plus: Menschen beobachten die Aktienkurse an der Bahnhofstrasse.
Walter Bieri, Keystone

Nicht allzu viel Bewegung brachten am frühen Nachmittag die US-Arbeitsmarktdaten, auf welche die Finanzmärkte schon seit Tagen gewartet hatten. Sie fielen tendenziell besser aus als von Marktbeobachtern geschätzt und bestätigten damit das Bild einer soliden Erholung in den USA. Die Arbeitslosenquote fiel jedenfalls im Februar mit 5,5 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Mai 2008, auch wurden mehr Stellen geschaffen.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,50 Prozent höher bei 9080,03 Punkten und der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,47 Prozent auf 9'083,83 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien notierten am Ende des Tages 20 im Plus und 10 im Minus.

Auf Wochensicht legte der SMI 0,7 Prozent zu und erzielte damit das siebte Wochenplus in Folge. Nachdem der SMI nach dem SNB-Entscheid innert zwei Tagen von knapp 9300 Punkten auf 7900 Punkten gefallen war, hat er somit rund 85 Prozent der Einbussen wieder wettgemacht.

Knapp die Hälfte der Freitagsgewinne gingen auf das Konto des SMI-Schwergewichtes Roche. Die Genussscheine des Basler Pharmagiganten legten zum Handelsschluss um 1,5 Prozent zu und waren damit weit oben im Feld der 30 wichtigsten Titeln.

Unsicherheit im Handel über Sika führt zu Verlusten

Die Liste der Verlierer wurde angeführt von Transocean (-1,6 Prozent) und Sika (-1,3 Prozent). Bei Sika hatte sich eine anfängliche Aufregung schnell etwas gelegt: Nachdem die Titel des Zuger Bauchemie- und Klebstoffherstellers gut 3 Prozent tiefer in den Handel gestartet waren, erholten sie sich deutlich.

Im Streit um den Kauf der Aktienmehrheit durch Saint-Gobain erklärte die Übernahmekommission (UEK) das umstrittene Opting Out zwar für gültig. Doch die Frage, ob das auch im Fall einer Übertragung auf Saint-Gobain zutrifft, beantwortete die Behörde explizit nicht. Entsprechend dürfte die Unsicherheit weitergehen, hiess es im Handel dazu.

(SDA)

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