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Schuldenkrise EZB akzeptiert keine griechischen Bonds mehr als Sicherheiten Athen reagiert gelassen auf erneute Herabstufung

Frankfurt Die Europäischen Zentralbank (EZB) akzeptiert griechische Staatsanleihen nach deren erneuter Herabstufung durch die Ratingagentur S&P vorerst nicht mehr als Sicherheiten für Kredite an Banken.

Dies teilte der EZB-Rat am Dienstag in Frankfurt mit. Die Versorgung der Banken mit frischem Geld könne über die nationalen Notenbanken sichergestellt werden. S&P hatte zuvor wegen dem von der Regierung in Athen eingeleiteten Schuldenschnitt die Kreditwürdigkeit des Landes auf «teilweise zahlungsunfähig» gesenkt. Nach einem erfolgreichen Anleihetausch werde Griechenland aber wahrscheinlich wieder auf «CCC» heraufgestuft. Die griechische Regierung hat darum gelassen reagiert. Das Finanzministerium in Athen wies darauf hin, dass die Bonität wieder aufgewertet werde, sobald der Schuldenschnitt unter Dach und Fach sei. Zudem seien die Banken des Landes nicht in Gefahr, hiess es. Die Regierung hatte den Privatgläubigern am Freitag das Angebot für den Rekord-Schuldenschnitt vorgelegt. Es ist ein zentrales Element des zweiten 130 Milliarden Euro schweren Rettungspakets, dass Banken, Versicherungen und Hedgefonds auf insgesamt 100 Milliarden Euro ihrer Forderungen verzichten. Die verbliebenen Staatsanleihen sollen freiwillig eingetauscht werden in neue Papiere, für deren Rendite die Eurostaaten mit 30 Milliarden Euro haften. Die Privatgläubiger sollen auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen verzichten und neue Rückzahlungsbedingungen hinnehmen, die die Abschläge auf ihre Investitionen auf bis zu 74 Prozent erhöhen.

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