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Samaras wünscht von EU Änderungen an Reformprogramm - per Brief

Per Brief hat der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras seine EU-Kollegen am Donnerstag gebeten, Änderungen am Reformprogramm zu akzeptieren.

Wegen einer Augenoperation konnte er nicht am EU-Gipfel in Brüssel teilnehmen. Zwar versichert der konservative Regierungschef, dass die neue griechische Regierung an den Zielen der Auflagen für die internationalen Finanzhilfen nichts ändern wolle, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. «Aber sicherlich gibt es die Frage notwendiger Änderungen an den Programmen, um unvorhergesehene Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die seit fünf Jahren in Griechenland vernichtende Rezession zu stoppen», schreibt Samaras in einem von seinem Büro veröffentlichten Brief. «Dies könnte auch garantieren, dass alle Ziele eingehalten werden.» Er versprach, vor allem die Privatisierungsprogramme zu beschleunigen. Die Troika mit Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird nächste Woche nach Griechenland reisen. Die Prüfung dürfte eher «Wochen als Tage» in Anspruch nehmen, hiess es in deutschen Regierungskreisen. Im Bezug auf den Brief von Samaras verlautete in Berlin, es sei für die EU-Staats- und Regierungschefs schwierig, ohne eigene Kenntnis «auf ein solches Schreiben inhaltlich zu reagieren».

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