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Russland verlängert Exportverbot für Getreide bis zur Ernte 2011

Moskau Das in Russland wegen Dürre und Waldbränden im August verhängte Exportverbot für Getreide wird bis zum Sommer 2011 verlängert.

Dies kündigte Ministerpräsident Wladimir Putin am Donnerstag im russischen Fernsehen an. Das Embargo werde nicht vor «der Ernte des nächsten Jahres» und vor Abschluss einer Inventur der Vorräte aufgehoben werde. Damit solle Stabilität gewährleistet und zugleich vermieden werden, «unnötige Ängste zu schüren», sagte Putin. Das Exportverbot war am 15. August in Kraft getreten und sollte zunächst bis Ende des Jahres gelten. Russland ist einer der wichtigsten Getreideexporteure weltweit. Wegen der im Sommer wochenlang anhaltenden Gluthitze musste die Regierung ihre Ernteprognose allerdings von zunächst 95 Millionen Tonnen Getreide deutlich auf 60 bis 65 Millionen Tonnen nach unten korrigieren. 2009 hatte Russland noch eine Rekordernte von 97 Millionen Tonnen des Getreides eingefahren.

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