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Rheintaler SFS Gruppe 2010 mit Gewinnsprung Wirtschaftliche Erholung früher als erwartet

Die in der Befestigungstechnik und Zulieferindustrie tätige SFS Gruppe mit Sitz in Heerbrugg im Rheintal hat 2010 den Umsatz gesteigert und markant mehr Gewinn erzielt.

Die Erholung der Weltwirtschaft und ein Personalabbau haben zum guten Ergebnis beigetragen. Trotz der Euro-Schwäche konnte der Schraubenhersteller SFS den Umsatz im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 1,2 Milliarden Franken steigern, wie das Unternehmen am Dienstag vor den Medien bekannt gab. Unter Ausklammerung der Währungseffekte konnte der Jahresumsatz um 12,2 Prozent gesteigert werden. Knapp zwei Drittel des Umsatzes erzielte SFS im Ausland. Gewinn nach oben geschraubt Der operative Cashflow (EBITDA) der SFS Gruppe betrug im vergangenen Jahr 215 Millionen Franken; das sind 68 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag 2010 bei 130 Millionen Franken oder 262 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Heinrich Spoerry, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats, sagte, dieser Wert liege nahezu auf Rekordhöhe. Der Unternehmensgewinn der SFS Gruppe lag 2010 bei 101 Millionen Franken; das entspricht einem Sprung von 147 Prozent gegenüber dem für die SFS sehr schwierigen Jahr 2009. Die Bilanzsumme ging im vorigen Jahr moderat zurück auf 1,517 Milliarden Franken. Der Eigenkapitalanteil von SFS beträgt 77 Prozent. 200 Mitarbeitende weniger Zum guten Jahresergebnis 2010 haben laut Spoerry nicht nur die rasche Erholung der für die SFS Gruppe relevanten Geschäftsfelder beigetragen, sondern auch ein Personalabbau. Die SFS Gruppe beschäftigte weltweit 4100 Mitarbeitende, ein Jahr zuvor waren es 200 Mitarbeitende mehr. 2010 wurden 4,6 Prozent des Personals der SFS abgebaut. Ab Mitte 2010 wurde der Personalbestand wieder leicht ausgebaut. Zur SFS Gruppe gehören die SFS intec, das Handelsunternehmen SFS unimarket sowie SFS Locher. Für das laufende Jahr ist Heinrich Spoerry zuversichtlich. In sämtlichen SFS-Werken seien die Auftragsbücher gegenwärtig voll. Der starke Franken gegenüber dem Euro werde das Ergebnis der SFS Gruppe wohl auch 2011 beeinflussen. In Asien will die SFS Gruppe 2011 ihre Position ausbauen.

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