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Preisdruck bei Speicherchips setzt Micron zu

San Francisco Der US-amerikanische Computerchiphersteller Micron ist im vergangenen Geschäftsquartal wegen des zunehmenden Preisdrucks bei Speichermodulen in die roten Zahlen gerutscht.

In den drei Monaten bis zum 1. März fiel ein Verlust von 224 Millionen Dollar an. Vor einem Jahr resultierte noch ein Gewinn von 72 Millionen Dollar. Branchenanalysten hatten nicht mit einem so hohen Verlust gerechnet. Auch der Umsatz ging im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres von Micron zurück, lag aber mit 2,07 Milliarden Dollar etwas über den Erwartungen der Marktbeobachter. Zwar sei der Absatz in zwei wichtigen Speicherkategorien um 20 Prozent gesteigert worden, allerdings sei der Zuwachs durch die niedrigeren Preise zunichtegemacht worden, teilte Micron am Donnerstag mit. Im Februar war der langjährige Micron-Chef Steve Appleton beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Seitdem führt Mark Durcan das Unternehmen, für das er seit 1984 tätig ist.

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