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Preisauftrieb hält unvermindert an

Auf dem Schweizer Wohnungsmarkt steigen die Preise mit unverändertem Tempo.

Dies stellt die Grossbank Credit Suisse in ihrem Immobilienmonitor zum vierten Quartal 2012 fest. Die erwartete Verlangsamung wegen schärferer regulatorischer Vorgaben bei der Hypothekenvergabe lasse auf sich warten. «Wir sind jedoch überzeugt, dass die Abschwächung des Preisauftriebs bald in den Daten sichtbar wird», schreiben die Ökonomen der Credit Suisse in der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Zu einer Trendumkehr der Preise werde es allerdings nicht reichen; dazu seien die Nachfrageimpulse noch zu stark. Die Credit Suisse verweist auf die weiterhin tiefen Zinsen und die anhaltende Zuwanderung. Voraussichtlich sei auch 2012 mit netto bis zu 70'000 Einwanderern zu rechnen. Demgegenüber nahm die Bautätigkeit voraussichtlich etwas unter die letztjährigen 48'000 Wohnungen ab. Bei den Wohnbaugesuchen gebe es aber kein Halten mehr: Die Zahl der geplanten Wohnungen nahm nochmals um 23 Prozent zu. Die neuen Höchstwerte seien nicht ausschliesslich auf die Torschlusspanik wegen der «Zweitwohnungsinitiative» zurückzuführen, sondern widerspiegelten gleichermassen eine noch intensivere Projektentwicklungstätigkeit. Eine Wende stellt die Credit Suisse dagegen auf dem Schweizer Büroflächenmarkt fest. Die Nachfrage dürfte bis auf Weiteres nicht zunehmen, während laufend mehr Flächen dem Markt zugeführt werden. Es sei daher mit wachsenden Leerständen zu rechnen, heisst es.

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