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Portugal hat Haushaltsdefizit erst geringfügig reduzieren können

Lissabon Portugal hat beim Stopfen seines Haushaltslochs bis Juni nur kleine Fortschritte erzielt.

Das Defizit verringerte sich in den zwölf Monaten bis Ende des ersten Halbjahrs auf 8,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie das Statistikamt des Landes am Freitag mitteilte. In den zwölf Monaten bis zum Ende des ersten Quartals im März hatte noch ein Minus von 9,3 Prozent in den Büchern gestanden. Trotz dieser nur mageren Verbesserung hält die Regierung in Lissabon an ihrem Ziel fest, das Haushaltsdefizit bis Ende 2011 auf 5,9 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken. Finanzminister Vitor Gaspar kündigte an, die Strukturreformen voranzutreiben und das Engagement des Staates im Privatsektor drastisch zu reduzieren. Darauf hatte sich das Euro-Land in Verhandlungen mit der Europäischen Union (EU) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verpflichtet. Im Gegenzug für das Sparprogramm erhält das hoch verschuldete Land ein 78 Milliarden Euro schweres Rettungspaket. Portugal war nach Griechenland und Irland das dritte Euro-Land, das wegen seiner Schuldenlast Hilfen von EU und IWF in Anspruch nehmen musste.

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